Mit dieser Seite möchten wir starten, unsere Ahnen – soweit möglich – auch etwas persönlicher vorzustellen. Über unserer Mutter haben wir ja schon in der „Grabrede für unsere Mutter Sonja Schulze“ einen Teil ihrer Geschichte vermittelt. Hier nun wollen wir unseren Vater vorstellen.
Hartmannsdorf
Kreuz und Quer II
(Diesen Text habe ich in den Unterlagen meines Vaters gefunden, der leider im Oktober 2020 gestorben ist.)
Auf Befehl der „Sowjetischen Militäradministration“ normalisierte sich die Lage. Ich musste wieder an meine frühere Lehrstelle gehen. Nicht aber zum Lernen, sondern zum Demontieren. Hier bot sich, wenn man auf Draht war, eine neue Möglichkeit auf zum Tauschen: z. B.: 5 Kartoffeln gegen 20 m isoliertes Kabel!
Gefangenenlager in Hartmannsdorf
(Diesen Text habe ich in den Unterlagen meines Vaters gefunden, der leider im Oktober 2020 gestorben ist.)
In Hartmannsdorf waren in einem Fabrikgebäude (die ehemalige Färberei Reh) französische Soldaten untergebracht. Diese erhielten relativ gutes Essen, das z.T. vom „Roten Kreuz“ geliefert wurde. Viele der Gefangenen wurden den Bauern als „Knechte“ zugewiesen. Es fehlten die deutschen Bauern und Knechte, welche immer noch an vielen Fronten als Soldaten kämpften.
Ortsansichten
Die faszinierende Reise durch die Geschichte unserer Familie ist untrennbar mit den Orten verbunden, an denen unsere Vorfahren lebten, liebten und wirkten. Jeder dieser Orte erzählt seine eigene Geschichte und gibt uns einen Einblick in …
Hartmannsdorf
Hartmannsdorf ist eine Industriegemeinde im Landkreis Mittelsachsen südwestlich von Chemnitz im Freistaat Sachsen (nicht zu verwechseln mit dem Hartmannsdorf im Erzgebirge!). Die Gemeinde bedeckt etwa etwa 21 Quadratkilometern zwischen Limbach-Oberfrohna, Mühlau (Sachsen) und Burgstädt und grenzt unmittelbar an die nordwestlichen Gebiete der Stadt Chemnitz. (Wikipedia)
Halms Hof
Dieses Bild war das erste, das ich (Anm.: mein Vater Reinhold Schulze) gemalt habe (ungefähr 1947, also mit etwa 16 Jahren). Es ist der Bauernhof Halm, damals noch Hindenburgstraße 48 in Hartmannsdorf – kurz nach Ende des 2. Weltkriegs.
Andreas
Der Familienname „Andreas“ hat eine interessante und weit zurückreichende Geschichte, die in die griechische Antike zurückreicht. Der Name stammt ursprünglich vom griechischen Wort „ἀνδρεία“ (andreia) ab, was „Männlichkeit“ oder „Tapferkeit“ bedeutet. Im Neuen Testament der Bibel war Andreas einer der zwölf Apostel und Bruder von Simon Petrus, was den Namen in der christlichen Welt besonders populär machte. Vor allem in der Folge der Christianisierung Europas verbreitete sich der Name schnell über den gesamten Kontinent [1].
Schulze
Der Familienname „Schulze“ hat eine lange und interessante Geschichte, die tief in die deutsche Sprach- und Sozialgeschichte eingebettet ist. Der Name selbst stammt aus dem Mittelhochdeutschen und leitet sich von der Bezeichnung „Schultheiß“ ab. Der Schultheiß war ein Amtsträger in der mittelalterlichen Gerichtsbarkeit, welcher für die Einhaltung des Rechts in einem Dorf oder einer Gemeinde verantwortlich war. Er agierte oft als eine Art Ortsvorsteher oder Bürgermeister und fungierte als Vermittler zwischen der Grundherrschaft und den Dorfbewohnern.
Türcke
Der Familienname „Türk“ bzw. „Türcke“ hat seinen Ursprung im deutschen Sprachraum und leitet sich in der Regel von dem ethnischen Namen „Türke“ ab. Historisch gesehen, bedeutet der Name „Türk“ oder „Türcke“ schlicht „der Türke“ und wurde oft Personen gegeben, die von den türkischen oder osmanischen Völkern abstammten oder auf irgendeine Weise mit ihnen in Verbindung standen.
Donner
Der Familienname „Donner“ gehört zu den sogenannten deutschen Familiennamen und ist vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitet. Die Herkunft des Namens lässt sich auf unterschiedliche Ursprünge und Bedeutungen zurückführen, die im Folgenden näher erläutert werden.