Hartmannsdorf

Hartmannsdorf ist eine Industriegemeinde im Landkreis Mittelsachsen südwestlich von Chemnitz im Freistaat Sachsen (nicht zu verwechseln mit dem Hartmannsdorf im Erzgebirge!). Die Gemeinde bedeckt etwa etwa 21 Quadratkilometern zwischen Limbach-Oberfrohna, Mühlau (Sachsen) und Burgstädt und grenzt unmittelbar an die nordwestlichen Gebiete der Stadt Chemnitz. (Wikipedia)

Hartmannsdorf hat eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Im Laufe der Jahre gehörte die Gemeinde verschiedenen Adelsfamilien, darunter den Herren von Schönburg. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Hartmannsdorf zu einer Industriegemeinde, hauptsächlich durch den wachsenden Textilsektor.

Hartmannsdorf heute

Heute ist Hartmannsdorf eine moderne Gemeinde mit verschiedenen Einrichtungen und Angeboten. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, eine Feuerwehr und ein Vereinsleben mit verschiedenen Sport- und Kulturangeboten. Es gibt auch Einkaufsmöglichkeiten und gastronomische Betriebe im Ort.

Die Umgebung von Hartmannsdorf lädt zu Outdoor-Aktivitäten ein. Es gibt zahlreiche Wander- und Radwege, die durch die malerische Landschaft rund um die Gemeinde führen. Die nahe gelegenen Erzgebirge bieten zudem Möglichkeiten zum Skifahren und Snowboarden im Winter.

Verkehrstechnisch ist Hartmannsdorf gut angebunden. Die Bundesstraße 180 führt durch den Ort und ermöglicht eine gute Anbindung an Chemnitz und die umliegenden Städte. Es gibt auch Busverbindungen, die den Ort mit dem regionalen öffentlichen Verkehrsnetz verbinden.

Lage

Hartmannsdorf – Hartmannsdorf
Hartmannsdorf

Links

Zugehörige Beiträge

Gefangenenlager in Hartmannsdorf
In Hartmannsdorf waren in einem Fabrikgebäude (die ehemalige Färberei Reh) französische Soldaten untergebracht. Diese erhielten relativ gutes Essen, das z.T. vom „Roten Kreuz“ geliefert wurde. Viele der Gefangenen wurden den Bauern als „Knechte“ zugewiesen. Es fehlten die deutschen Bauern und Knechte, welche immer noch an vielen Fronten als Soldaten kämpften.
Reinhold Schulze
Dieses Bild war das erste, das ich (Anm.: mein Vater Reinhold Schulze) gemalt habe (ungefähr 1947, also mit etwa 16 Jahren). Es ist der Bauernhof Halm, damals noch Hindenburgstraße 48 in Hartmannsdorf – kurz nach Ende des 2. Weltkriegs.
Kreuz und Quer II
Auf Befehl der „Sowjetischen Militäradministration“ normalisierte sich die Lage. Ich musste wieder an meine frühere Lehrstelle gehen. Nicht aber zum Lernen, sondern zum Demontieren.
Reinhold Schulze
Es geht heute um Erinnerungen an meinen Cousin Gerhard Donner, mit dem ich zeitweilig unter einem Dach wohnte. Es war das Dach meiner Großeltern Luise und Max Donner – das so genannte „Donnerhäußl“.
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